Dieses Konzert konnte man an dieser Stelle als Livestream verfolgen! Das Publikum vor Ort war auf 50 Personen beschränkt, so dass wir hier auch denjenigen Besuchern Zugang zu unserem Konzert gewährleisten wollten, die aufgrund der aktuellen Lage nicht die Möglichkeit hatten, vor Ort zu sein. Zwar bieten wir das Konzert in dieser digitalen Form frei zugänglich an, jedoch würden wir uns sehr freuen, wenn Sie sich als Zuschauer ein virtuelles Ticket mit einem Betrag Ihrer Wahl kaufen.

So - 20:00 Uhr
06.12.20

Kulturwerft Gollan
Einsiedelstraße 6
23554 Lübeck
www.klangrauschen.com


RADAR ensemble ist als herausragendes Ensemble Stipendiat des Programms „Reload“ der Kulturstiftung des Bundes.

Access Memory! bespielt die verschiedenen Räume des Konzertorts mit Installationen, Performances, Beiträgen im Konzertformat und Filmen. Dabei kreisen die Werke aus verschiedensten Perspektiven um die Faszination der revolutionären Wende, die das Speichern und Wiedergeben von Erinnerungen mit sich gebracht hat.
Der Schlagzeuger wird zum scheinbaren Showmaster des Abends in einer Audio-Video-Maschinerie, die seine Aktionen aufzeichnet und virtuelle Realitäten und Geschichten schafft und historische Aufnahmen bedeutender Persönlichkeiten erwachen über Lautsprecher zum Leben, während die Pianistin Stimmaufzeichnung mit rhythmischer und intonatorischer Feinheit am Instrument nachzuzeichnen sucht. Der Film „Compression Sound Art“ führt vor, welche gewaltigen Mengen kulturellen Erbes auf unseren Festplatten allgegenwärtig verfügbar sind. Simon Steen-Andersen überträgt die Idee des Remixes ins Instrumentale, wenn er seine Werkserie „Next To Beside Besides“ so konzipiert, dass Einzelkompositionen sowohl solo, als auch in beliebiger synchronisierter Überlagerung gespielt werden können. Bei Sascha Lino Lemke entwickelt eine mit partitur-ähnlicher Präzision programmierte Software einen elektronischen Gegenpart.
Abschließend erklingt Steve Reichs „2x5“ in einem eigenen Arrangement für Drum Set, Klavier, E-Gitarre, Akkordeon, Bass-Gitarre und elektronisches Double-Quintett, in dem Reichs jahrelange Arbeit mit minimalem Material, mit Loops und Patterns zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus erklingen vor, nach und in der Konzertpause Werke in Hörstationen, die sich mit der Reproduzierbarkeit vielfältig befassen.

Mo - 20:00 Uhr
07.12.20

Akademie der Künste Hamburg
Klosterwall 23
20095 Hamburg


RADAR ensemble ist als herausragendes Ensemble Stipendiat des Programms „Reload“ der Kulturstiftung des Bundes.

Access Memory! bespielt die verschiedenen Räume des Konzertorts mit Installationen, Performances, Beiträgen im Konzertformat und Filmen. Dabei kreisen die Werke aus verschiedensten Perspektiven um die Faszination der revolutionären Wende, die das Speichern und Wiedergeben von Erinnerungen mit sich gebracht hat.
Der Schlagzeuger wird zum scheinbaren Showmaster des Abends in einer Audio-Video-Maschinerie, die seine Aktionen aufzeichnet und virtuelle Realitäten und Geschichten schafft und historische Aufnahmen bedeutender Persönlichkeiten erwachen über Lautsprecher zum Leben, während die Pianistin Stimmaufzeichnung mit rhythmischer und intonatorischer Feinheit am Instrument nachzuzeichnen sucht. Der Film „Compression Sound Art“ führt vor, welche gewaltigen Mengen kulturellen Erbes auf unseren Festplatten allgegenwärtig verfügbar sind. Simon Steen-Andersen überträgt die Idee des Remixes ins Instrumentale, wenn er seine Werkserie „Next To Beside Besides“ so konzipiert, dass Einzelkompositionen sowohl solo, als auch in beliebiger synchronisierter Überlagerung gespielt werden können. Bei Sascha Lino Lemke entwickelt eine mit partitur-ähnlicher Präzision programmierte Software einen elektronischen Gegenpart.
Abschließend erklingt Steve Reichs „2x5“ in einem eigenen Arrangement für Drum Set, Klavier, E-Gitarre, Akkordeon, Bass-Gitarre und elektronisches Double-Quintett, in dem Reichs jahrelange Arbeit mit minimalem Material, mit Loops und Patterns zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus erklingen vor, nach und in der Konzertpause Werke in Hörstationen, die sich mit der Reproduzierbarkeit vielfältig befassen.

Sa - 20:00 Uhr
20.02.21

Ort wird noch bekannt gegeben
www.klangrauschen.com


Musik: Bnaya Halperin-Kaddari
Projektionskünstlerin: Katrin Bethge
Interpret: RADAR ensemble

Der aus Israel stammende Bnaya Halperin-Kaddari arbeitet in den Grenzgebieten zwischen notierter und improvisierter, akustischer und elektronischer Musik und bezieht den Raum bewusst in seine Arbeiten mit ein. Dabei entstehen sehr spezielle aparte Klanglandschaften, die den freien Gestus des spontan Improvisierten mit gut konzipierten dramaturgischen Verläufen verbinden. Für sein Projekt „Backwords Beams“ mit dem RADAR Ensemble konzipiert er eine abendfüllende Konzertinstallation, die er dann gemeinsam mit den Musikern im Probenprozess erarbeitet.
Die „analoge“ Arbeit von Katrin Bethge mit Overhead-Projektoren und einem über die Jahre erarbeiteten schier unerschöpflichen Repertoire an Flüssigkeiten, Formen, Werkzeugen ermöglicht zum einen das improvisierende, spontane Reagieren auf die Musiker, zum anderen gerade auch das Bespielen von ungewöhnlichen Räumen.

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Pressestimmen:

»...Nahezu impressionistische Klangstrukturen von assoziativer Stärke findet er. Für den Zuhörer wurde das Erlebnis an diesem Abend durch das Mitwirken von Corinna Harfouch noch verstärkt. Sie stand auf einem Podest im Hintergrund der Bühne und sprach mit wunderbar klarer Artikulation und intensivem Sprachduktus, verstärkt nur durch wenige Gesten, über die Instrumentalisten hinweg. Zeitweise wurde eine männliche Stimme als polyphoner Konterpart hinzugefügt. Im zweiten Teil gesellte sich noch in waghalsigen Koloraturen die Vokalise des Fasans hinzu. Frauke Aulbert hatte hier ihren zweiten, faszinierenden Auftritt.

Insgesamt war das ein Konzert von tiefer Wirkung. Das Publikum erkannte das Besondere des Abends und dankte mit herzlichem Applaus für den Einsatz des präzisen Dirigenten, der stark geforderten Solisten und des Ensembles. «

(08.07.2014 - Von Arndt Voß) -> Artikel auf der NMZ-Website