Experimental




Experimental – RADAR



Martin Possega (Saxophon), John Eckhardt (Kontrabass), Ninon Gloger (Klavier), Jonathan Shapiro (Schlagzeug), Felix Kroll (Akkordeon) werden in den Kompositionen junger, auf der Landkarte der „Neuen Musik“ nicht eindeutig zu verortender Komponisten in den Bereichen Performance und Improvisation vielfältig gefordert.

„Zwischen seriöser Musik und Pop; zwischen improvisierter und notierter Musik; ein Kommentar auf Jazzphrasen; ein Abbild der beschleunigten Generation und seiner Medien“, so beschreibt Alexander Schubert, einer der jungen Komponisten des vielseitigen Programms von RADAR, seine Musik. Der Titel des Abends bezieht sich auf David Cronenberg’s “Videodrome” und führt zur Reflexion über das thematische Material des Films: Der Einfluss von Technologie und Massenmedien auf das Individuum und die Kultur. Im Zeitalter von Facebook, Smartphone und Nintendo Wii erscheint die Auslotung dieses Spannungsbereichs immer zwingender. RADAR kundschaftet dabei den Einfluss populärer elektronischer Medien auf die zeitgenössische Musik aus. Dieses Experiment, bei dem die “klassische” Neue Musik auf eine Vielfalt der Avantgarde-Pop-Kultur prallt, kombiniert Stücke von Alexander Schubert, der neuen Stimme in der elektro-akustischen zeitgenössischen Musik, James Tenney, Uroš Rojko und Reso Kiknadze mit Improvisationen des Ensembles. Die Mitglieder von RADAR sind allesamt Performer zeitgenössischer Musik, gleichzeitig aber stark beeinflusst von anderen Genres wie Jazz, Pop, Weltmusik, Klassik und improvisierter Musik. Mit gut gepacktem Handwerkskoffer starten sie eine Reise in die Welt des kollektiven Erfindungsgeistes am Rande der Popkultur.
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Essigfabrik
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Gestaltung: Felix Kroll